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Patienteninformation



Ein Krankenhausaufenthalt ist oft mit Sorgen und Ängsten verbunden. Vieles ist neu, fremd und sogar mitunter unverständlich.
Mit unseren Internetseiten möchten wir die ungewohnte und vielleicht unbekannte "Krankenhaus-Welt" etwas vertrauter machen.


Ihre Ankunft


Wahrscheinlich fragen Sie sich schon frühzeitig, welche Dinge Sie für Ihren Krankenhausaufenthalt benötigen. Bitte packen Sie nur das Nötigste ein, wenn Sie zu uns kommen: bequeme Kleidung, einen Trainingsanzug, Nachthemden oder Schlafanzüge, Hausschuhe, Morgenrock oder Bademantel, Ihre Toilettenartikel und Handtücher. Bettwäsche finden Sie natürlich vor. Denken Sie auch an ein paar nützliche Dinge, mit denen Sie Ihren Krankenhausaufenthalt angenehmer gestalten können: ein Buch zur Entspannung oder eines, dass sie vielleicht schon immer lesen wollten, Briefpapier, Briefmarken und Ihr Adressbuch.

Sie haben jetzt auch Zeit für sich
Nehmen Sie etwas mit, das Sie schon lange mal wieder machen wollten, und für das Sie jetzt möglicherweise wieder Muße finden: knifflige Kreuzworträtsel, ein Puzzle oder eine Patience.
Übrigens: Die Patientenbücherei kommt auf die Stationen, Radio und TV empfangen Sie am Bett.

Wertgegenstände
Größere Bargeldbeträge und Wertsachen sollten Sie nach Möglichkeit zu Hause lassen.
In begrenztem Umfang ist es möglich, Wertsachen gegen Quittung in der Patientenaufnahme zu hinterlegen. Anderenfalls können wir keine Haftung übernehmen.
Und wenn Sie etwas vergessen haben: Vielleicht können Verwandte oder Freunde Ihnen noch ein paar Dinge mitbringen oder fragen Sie uns, wir helfen, wenn wir können.


Ihre Aufnahme

 
Den ersten Kontakt zu unserem Haus knüpfen Sie an der Rezeption. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rezeption stehen Ihnen gern für alle Auskünfte zur Verfügung.

Anmeldung und Aufnahme
Rezeption im Franziskushospital Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Patientenaufnahme helfen, die mit der stationären Aufnahme verbundenen Fragen mit Ihnen, Ihren Angehörigen oder Bekannten zu klären. Wir besprechen mit Ihnen den Behandlungsvertrag, auf dem Sie auch einen Auszug unserer Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) finden. Diese regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen Ihnen und uns sowie die Kosten für Ihren Aufenthalt.

Zur Kostenregulierung benötigen wir von Ihnen in der Regel den Einweisungsschein des Hausarztes und die Versicherungskarte Ihrer Krankenversicherung. Falls es sich bei Ihnen in diesem Jahr um einen erneuten Krankenhausaufenthalt handelt, denken Sie bitte daran, die Quittung über bereits geleistete Zuzahlungen mitzubringen. Die Zuzahlungsbeträge werden von uns an Ihre Krankenkasse überwiesen und so können wir die bereits von Ihnen geleisteten Beträge anrechnen.

Denken Sie bitte daran,
  • ärztliche Unterlagen (z.B. Impf- und Röntgenpaß soweit vorhanden, Röntgenbilder, frühere Befunde),
  • den Einweisungsschein
  • Ihre Versicherungskarte,
  • Medikamente, die Sie einnehmen
  • Quittungen über bereits geleistete Zuzahlungen
  • und Ihren Ausweis
mitzubringen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Patientenaufnahme werden Ihnen zahlreiche Aufkleber mit Ihren persönlichen Daten mit auf die Station geben. Diese Etiketten ermöglichen uns eine fehlerfreie Dokumentation des Behandlungsverlaufs.


Mitaufnahme von Angehörigen
Angehörige können bei uns mit aufgenommen werden. Dafür ist eine Wahlleistungsvereinbarung für Begleitpersonen erforderlich. Über unsere Leistungen und Tarife informieren Sie gern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Patientenaufnahme.

Als Kind im Krankenhaus
Kinderspielecke Ist Ihr Kind bei uns stationär aufgenommen, bedeutet das für Sie als Eltern, Erziehungsberechtigte und Angehörige keine leichte Zeit. Und für Ihr Kind bedeutet ein Krankenhausaufenthalt einen gravierenden Einschnitt in den vertrauten Lebensalltag. Um Ihrem Kind den Krankenhausaufenthalt zu erleichtern, besteht für Sie als Mutter, Vater oder Erziehungsberechtigte/r die Möglichkeit, bei uns mit aufgenommen zu werden.

Sie können ein "Gästebett" im Zimmer Ihres Kindes beziehen oder eine Unterkunft in unserem Wohnheim finden. Denken Sie auch an den "Lieblingsteddy" Ihres Kindes und bringen Sie vielleicht geeignetes Spielzeug für Ihr Kind mit. Bücher für Kinder erhalten Sie in unserer Bibliothek. Spielecken gibt es in unserem Haus an verschiedenen Stellen.

Auf Ihrer Station angekommen
Sie werden froh sein, wenn Sie nach der Aufnahme erst einmal in Ihrem Zimmer sind. Eine Schwester/ein Pfleger hilft Ihnen, sich bei uns einzurichten und bespricht mit Ihnen all die Dinge, die für Ihre Pflege wichtig sind (z.B. Medikamente, Zahnersatz, Hilfe beim Waschen oder Ankleiden).

Krankheitsgeschichte und Aufnahmeuntersuchung
Aufnahme eines Patienten durch den Arzt Bevor für Sie ein individueller Behandlungsplan erstellt werden
kann, sind einige Fragen und bestimmte Untersuchungen notwendig. Die Stationsärztin/der Stationsarzt wird Sie untersuchen und ein Gespräch zu Vorerkrankungen und eventuellen Operationen mit Ihnen führen. Ziel ist es, den Hintergrund Ihrer Krankheit zu erkennen und Ihre aktuellen Beschwerden einzuordnen.

Von uns häufig gestellte Fragen, zum Beispiel:
  • Welche Beschwerden haben Sie?
  • Wie haben die Beschwerden angefangen?
  • Haben Sie Schmerzen? Wenn ja, welcher Art sind diese?
  • Sind in Ihrer Familie, Ihrem Bekanntenkreis oder an Ihrem Arbeitsplatz ähnliche Erkrankungen aufgetreten?
  • Nehmen Sie zur Zeit Medikamente ein?

Es kann manchmal schwierig sein, sich an zum Teil Jahre zurückliegende Erkrankungen, Behandlungen oder Operationen zu erinnern. Für die Ärztin/den Arzt ist es jedoch sehr wichtig, möglichst genaue Informationen von Ihnen zu erhalten. Vielleicht machen Sie sich schon vor dem Gespräch einige Notizen. Bitte sagen Sie uns, wenn bereits vor Ihrer Aufnahme Untersuchungen (wann, wo, welche) vorgenommen wurden. Dies gilt auch für mitgebrachte Medikamente. Arzneimittel dürfen nicht ohne Rücksprache mit der Stationsärztin / dem Stationsarzt eingenommen werden, um Unverträglichkeiten mit den von uns verordneten Mitteln auszuschließen. Die Stationsärztin/der Stationsarzt wird mit Ihnen das Ziel, das Vorgehen und das Ergebnis der jeweiligen Untersuchungen besprechen. In der Routine des Krankenhausalltags werden häufig medizinische Fachausdrücke verwendet. Fragen Sie bitte, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

Tägliche Visite
"Wie geht es Ihnen?" Diese Frage wird Ihnen während Ihres Krankenhausaufenthalts oft gestellt werden: von Ärzten, Schwestern/Pflegern und Besuchern. Mindestens einmal am Tag sollten Sie sich die Antwort auf diese Frage genauer überlegen.
In der Regel finden im Laufe des Vormittags die Visiten statt. Bei diesem täglichen Kontakt informieren sich Ihre Ärztinnen und Ärzte über den Stand Ihrer Behandlung. Fragen zur weiteren Therapie und zu medizinischen Maßnahmen werden hier besprochen und geklärt. Meistens begleitet auch eine Schwester/ein Pfleger die tägliche Visite. Nutzen Sie die täglichen Visiten, um mehr über den Stand Ihrer Behandlung, die Chancen Ihrer Heilung oder auch den Tag der Entlassung zu erfahren. Selbstverständlich wird die Stationsärztin/der Stationsarzt Ihre Fragen beantworten, damit alle Maßnahmen für Sie nachvollziehbar werden.

Das könnten Sie uns fragen:
  • Was versteht man unter meiner Krankheit?
  • Wie kann ich zu meiner Genesung beitragen?
  • Welche Untersuchungen und Behandlungsschritte sind vorgesehen?
  • Gibt es alternative Behandlungsmethoden?
  • Wie lange muss ich voraussichtlich im Krankenhaus bleiben?
  • Welche Weiterbehandlungen sind später notwendig?

Chefarzt-Visite
Regelmäßig (ein oder mehrmals in der Woche) ist "Chefarztvisite". Bitte erschrecken Sie nicht wegen der großen Zahl an "weißen Kitteln", die auf einmal Ihr Zimmer füllen. Der Chefarzt, die Oberärzte und die Mediziner in der Ausbildung sind anwesend, um sich nach Ihrem Befinden zu erkundigen. Seien Sie nicht überrascht, dass die "Chefarztvisite" vielleicht schneller abläuft, als Sie sich das vorgestellt haben. Denn der Chefarzt setzt voraus, dass die Stations- und Oberärzte offene Fragen bereits geklärt und das weitere Vorgehen mit Ihnen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege abgestimmt haben.


Alltag auf den Stationen


 
Ein Krankenhausaufenthalt ist häufig mit Einschränkungen von Lebensgewohnheiten verbunden. So beginnt der Tag im Krankenhaus meistens recht früh. Untersuchungen sowie die Versorgung und Reinigung der einzelnen Stationen nehmen oft den ganzen Vormittag in Anspruch. Wahrscheinlich muss sich Ihr Körper erst an den anderen Tagesrhythmus im Krankenhaus gewöhnen.

Gespräch mit der Krankenschwester Genauso gewöhnungsbedürftig sind möglicherweise die ungewohnten Essenszeiten. Frühstück gibt es um ca. 7.30 Uhr, Mittagessen gegen 11.30 Uhr und Abendbrot um ca. 18.00 Uhr.
Gegen 20.30 Uhr wird sich bei Ihnen der Nachtdienst vorstellen, so dass Sie sicher wissen, dass auch nachts jemand für Sie da ist und Ihnen behilflich sein kann.


Ganz ohne Regeln geht es nicht
Rauchen ist wegen der großen Brandgefahr außerhalb des eingerichteten Raucherzimmers, das sich zwischen der Station A 3 und der Endoskopie befindet, grundsätzlich verboten.
Alkohol kann erhebliche Nebenwirkungen haben und Untersuchungsergebnisse verfälschen. Wir bitten Sie daher, auf den Genuss von Alkohol zu verzichten.
Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass aufgrund gesetzlicher Schall- und Elektrovorschriften das Benutzen von Handys im Krankenhaus nicht gestattet ist.


Ihr Besuch


 
Ihre Besucher sind auch uns herzlich willkommen. Zu Ihrer Genesung brauchen Sie Kontakte zu Ihrer Familie und zu Ihren Freunden und Bekannten. Die Besuchszeiten werden in der Regel flexibel gehandhabt.
Die Ruhezeiten für das gesamte Haus sind von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr und von 21.30 Uhr bis 07.30 Uhr.


Bevor Sie nach Hause gehen


 

Entlassungsunterlagen
Zum Abschluss Ihres Krankenhausaufenthaltes wird Ihnen die für Sie zuständige Ärztin/der für Sie zuständige Arzt einen sogenannten Kurzbrief mit ersten Informationen über Ihre stationäre Behandlung für Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt mitgeben.
Ein ausführlicher Arztbrief wird meist ein paar Tage später mit der Post verschickt. Darin befinden sich Ergebnisse von Untersuchungen und Behandlungen sowie Empfehlungen, damit Ihre Behandlung lückenlos fortgesetzt werden kann.

Abschlussgespräch
Wenn Ihr Entlassungstermin feststeht, wird Ihre Stationsärztin/Ihr Stationsarzt mit Ihnen in einem Abschlussgespräch alle Fragen der Weiterbehandlung erörtern. Neben Ratschlägen und Anweisungen zur zukünftigen Lebensführung erhalten Sie daher auch – falls nötig – Informationen über anschließende Reha-Maßnahmen, nachsorgende Behandlungsschritte sowie Hinweise auf Betreuungs- und Beratungseinrichtungen, die Ihnen weiterhelfen können. Wir hoffen, dass sie sich während Ihres stationären Aufenthaltes bei uns wohl und gut behandelt gefühlt haben.
In der Regel werden Sie am Vormittag entlassen. Falls Sie Hilfe beim Einpacken benötigen, unterstützen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stationsteams. Und um die mit Ihrer Entlassung verbundenen Formalitäten zu regeln, wenden Sie sich bitte noch einmal an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Patientenaufnahme. Falls Sie Wertgegenstände oder Geldbeträge hinterlegt haben, erhalten Sie diese hier zurück.

Zuzahlung
Nach den zur Zeit geltenden Regelungen fällt für Ihre stationäre Versorgung ein Zuzahlungsbetrag an, den Sie bitte spätestens bis zum Ende Ihres Krankenhausaufenthaltes in der Patientenaufnahme entrichten.
 

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