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Die Intensivstation des Franziskus-Hospitals

Die Therapie und Überwachung frisch operierter Patienten nach größeren Eingriffen oder mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen erfolgt auf der Intensivstation. Aber auch eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes auf der Allgemeinstation kann zu einem Aufenthalt auf dieser Station führen.

Die interdisziplinäre Intensivstation des Franziskus-Hospitals betreibt 11 Betten unter der organisatorischen Leitung der anästhesiologischen Klinik. Die Therapie und Pflege schwerstkranker Patienten auf der Intensivstation erfordert das enge Zusammenwirken ganz unterschiedlicher Disziplinen und Berufsgruppen. Das Kernteam solcher Stationen besteht aus besonders qualifizierten Ärzten und Pflegekräften. Zum Ärzteteam der Intensivstation gehören 2 Stationsärzte und 26 speziell geschulte Pflegekräfte. Die intensivmedizinische Behandlung erfolgt in enger Kooperation mit den operativen Fachkollegen. In seltenen Fällen werden zu besonderen Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen auswärtige Spezialisten hinzugezogen.

Eine Behandlung schwerstkranker Patienten ist so rund um die Uhr gewährleistet. Alle Patienten werden Tag und Nacht behandelt, gepflegt und überwacht.


Zentraler Arbeitsplatz des Pflegepersonals
Aus Ärzten und Pflegepersonal dieser Station rekrutiert sich auch das klinikweit eingesetzte Team für die Herz-Lungen-Wiederbelebung(Reanimationsteam). Durch regelmäßiges Training sind Ärzte und Pflegeteams in diesen Reanimationsmaßnahmen gut ausgebildet und eingespielt.



Patientenüberwachung


Überwachung der Organfunktion Auf einer Intensivstation finden sich eine Vielzahl unterschiedlicher Überwachungsmonitore und Therapiegeräte, um die Funktion wichtiger Organsysteme darzustellen und zu unterstützen. Wichtige Werte bezüglich des Herz-Kreislaufsystems werden auf einem Monitor direkt am Patientenbett dargestellt. Hierzu gehören die Herzstromkurve (EKG), der arterielle Blutdruck, die Atemfrequenz und der Sauerstoffgehalt des Blutes sowie die Kohlendioxidkonzentration der Ausatemluft. Veränderungen dieser Parameter werden durch akustische und optische Warnsignale sofort angezeigt und ermöglichen so ein schnelles therapeutisches Eingreifen.
Die Standardüberwachung kann - je nach Schwere des Krankheitsbildes -jederzeit erweitert werden.


Spezielle Überwachung der Hirntätigkeit Bestimmte Situationen (Hirndurchblutungsstörungen, Schädel-Hirn-Verletzungen, künstliches Koma) erfordern auch eine Beurteilung der Hirntätigkeit am Krankenbett. Hier kann die elektrische Aktivität des Gehirns fortlaufend mit einem Monitor (EEG, Elektroenzephalogramm) überwacht werden. Auch diese Möglichkeit besteht auf unserer Intensivstation.

Narkotrend

Laboruntersuchungen Um krankhafte Veränderungen der Blutzusammensetzung und der Blutsalze (Elektrolyte)zu erkennen, sind ständig gezielte Laboruntersuchungen notwendig. Diese werden von bettseitigen Analysegeräten durchgeführt. In wenigen Minuten liegen die Ergebnisse vor, die dann in gezielte therapeutische Strategien münden.



Therapieverfahren

Das Bestreben intensivmedizinischer Bemühungen ist die Überwindung, Besserung und Verhinderung von Störungen lebenswichtiger Organsysteme. Dieses Ziel kann manchmal nur durch den vorübergehenden Einsatz maschineller Unterstützungssysteme erreicht werden.

Beatmung Gelegentlich treten nach größeren Operationen oder schweren Unfällen Störungen der Lungenfunktion auf. In diesem Fall muss die Atmung durch ein Beatmungsgerät unterstützt werden. Dies geschieht entweder über eine nicht-invasive Atemmaske oder einen in die Luftröhre eingebrachten Beatmungsschlauch. Auch die Lungenspiegelung (Bronchoskopie) und die spezielle Lagerungstherapie in Spezialbetten gehören hier zu den Routineverfahren.

Nierenersatzverfahren Ist die Ausscheidungs- oder Entgiftungsfunktion der Nieren gestört, können bettseitige Dialysegeräte deren Funktion für längere Zeiträume ersetzen. Neben der intermittierenden Blutwäsche (Dialyse) kommen auch kreislaufschonende kontinuierliche Nierenersatz- verfahren zum Einsatz.

Kreislaufbehandlung und medikamentöse Therapie Eine Unterstützung des Kreislaufs geschieht in der Regel durch die kontinuierliche Zufuhr herz-kreislauf-stabilisierender Medikamente. Hier kommen prozessorgesteuerte Spritzenpumpen zum Einsatz. Zur differenzierten Steuerung der Therapie stehen zudem verschiedene Gefäßkathetersysteme zur Verfügung, mit denen u. a. kontinuierlich die Pumpfunktion des Herzens beurteilt werden kann.
Spezielle Ultraschallsonden (Echokardiographie, TEE) können zusätzliche Informationen liefern.














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