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>>> Patienteninformation > Narkoseverfahren
NarkoseverfahrenIm Franziskus-Hospital werden alle modernen Narkoseverfahren eingesetzt. In einem Vorgespräch wird gemeinsam mit Ihnen das für Sie geeignete Narkoseverfahren besprochen.AllgemeinanästhesieBei der Allgemeinanästhesie handelt es sich heute um ein sicheres Verfahren, das im Franziskus-Hospital durch qualifiziertes Personal mit Hilfe modernster technischer Ausstattung durchgeführt wird. Es basiert auf den drei Säulen Analgesie (Schmerzausschaltung), Hypnose (Schlaf) und Relaxation (Muskelerschlaffung). Der Patient wird so in einen schlafähnlichen Zustand versetzt. Hierzu werden während der Narkoseeinleitung Medikamente über eine laufende Tropfinfusion injiziert, die diesen Zustand herbeiführen.Im weiteren Verlauf wird die Narkose weitergeführt als: Inhalationsnarkose (Gasnarkose) Balancierte Anästhesie, einer Kombination aus intravenösen Medikamenten und gasförmigen Narkosemitteln, wobei die gasförmigen Narkosemittel zusammen mit Sauerstoff über die Lungen verabreicht werden. Total Intra Venöse Anästhesie TIVA = intravenöse Medikamentengabe Durch rechtzeitige Beendigung der Narkosemittelzufuhr wacht der Patient zum Ende der Operation auf und wird im sogenannten Aufwachraum verbracht. Hier erfolgt die regelmäßige Kontrolle von Blutdruck, Puls und Atmung. Auch können hier postoperative Schmerzen effektiv behandelt werden. Erst bei Erlangen des vollen Bewusstseins und ausreichender Schmerzfreiheit wird der Patient auf die Normalstation verlegt.
RegionalanästhesieUnter Regionalanästhesie versteht man verschiedene Anästhesieverfahren, die eine Unterbrechung der Schmerzleitung vom Ort der Schmerzentstehung (Operationsgebiet) zum Ort der Schmerzwahrnehmung (Gehirn) herbeiführen.Diese Leitungsunterbrechung erfolgt durch Medikamente (Lokalanästhetika), die den Nervenimpuls unterbrechen. Der Patient ist während und auch nach der Operation schmerzfrei ohne Beeinträchtigung des Bewusstseins. Auf Wunsch des Patienten kann dieses Verfahren mit einem Schlafmittel (Sedativum) oder einer Allgemeinanästhesie kombiniert werden. Bei jeder Regionalanästhesie werden Lokalanästhetika in die Nähe der das Operationsgebiet versorgenden Nerven eingebracht. Die Oberflächenanästhesie wird meist vom Operateur selbst vorgenommen. Hierzu wird nur das Wundgebiet allgemein betäubt. Bei den peripheren Nervenblockaden wird durch Injektionen im Bereich einzelner Nerven oder Nervenbündel in deren Versorgungsregion eine Schmerzfreiheit erzielt. Für viele Patienten ist die Fortführung der schmerzstillenden Regionalanästhesie auch in den ersten Tagen nach einer Operation wünschenswert. Dieses geschieht über das Einbringen extrem feiner Schläuche (Katheter) in die Nähe der zu betäubenden Nerven. Bei den zentralen Nervenblockaden(Spinalanästhesie, Epiduralanästhesie) wird ein Lokalanästhetikum in den Wirbelkanal gespritzt. So wird die Schmerzleitung vom meist in der unteren Körperregion gelegenen Operationsgebiet zum Gehirn unterbrochen. Dieses Lokalanästhetikum wird bei der Spinalanästhesie im Lendenwirbelbereich in den mit Nervenwasser (Liquor) gefüllten Subarachnoidalraum injiziert. Im Gegensatz hierzu wird bei der Epirudalanästhesie das Lokalanästhetikum vor diesen Subarachnoidalraum gespritzt. Bei der Epiduralanästhesie setzen wir in unserer Klinik auch Katheter zur postoperativen Schmerztherapie ein. Je nach Operationsgebiet wird im Brust- oder im Lendenwirbelbereich (thorakale bzw. lumbale Epiduralanästhesie) durch die Punktionskanüle ein Katheter eingeführt und das Lokalanästhetikum über eine Spritzenpumpe kontinuierlich verabreicht. Bei vielen operativen Eingriffen (z.B. in der Visceralchirurgie) kann die Kombination von Allgemein- und Regionalanästhesie von Vorteil sein. So kann in der Regel der Narkosemittelbedarf deutlich reduziert, die Aufwachphase verkürzt und insbesondere die Schmerztherapie nach der Operation patientengerecht optimiert werden.
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