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> Das Leitbild > II. Der Kranke - Mitte aller Dienste
II. Der Kranke - Mitte aller Dienste
Grundaussagen:
- Durch die Inanspruchnahme unserer Dienste wird der Mitmensch unvermittelt zum Patienten. Für ihn ist dieses Zusammentreffen oft einmalig und von großer Bedeutung.
- Jeder Patient ist ein einmaliges Individuum und eine Geist-Leib-Seele-Einheit mit Wünschen, Ängsten sowie körperlichen, seelischen, sozialen und auch religiösen Bedürfnissen.
- Beschäftigung im Krankenhaus gibt es nur, weil es Patienten gibt. Jeder Patient entschei-det über die Zukunft unseres Krankenhauses und jeder zufriedene Patient ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung unserer Arbeitsplätze.
Was wir wollen:
- Wir verpflichten uns, jedem Patienten mit besonderer Sensibilität zu begegnen
- Wir versuchen, den Patienten ganzheitlich zu sehen und auf seine Wünsche und Bedürfnisse einzugehen
- Für eine an der aktuellen Situation des Menschen orientierte Prävention, Gesundheitsför-derung, Pflege, Diagnostik und Therapie nutzen wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Standards
- Unser Ziel ist, den Menschen beim Erhalten und Wiedererlangen seiner Gesundheit zu fördern und zu unterstützen. Bei der Planung der erforderlichen Maßnahmen beziehen wir den Menschen und seine Umwelt mit ein
- Zur Unterstützung des Genesungsprozesses des Menschen fördern wir die interdisziplinä-re Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander
Was uns dabei unterstützt:
- Eine Pflege- und Behandlungsplanung, die auf Grundlage der gewonnenen Patientenin-formationen individuelle Ziele aufstellt und daraus die entsprechenden Maßnahmen für eine ganzheitliche Behandlung und Pflege ableitet
- Eine berufsgruppenübergreifende Dokumentation, die alle relevanten Informationen ent-hält
- Raum/ Gelegenheit für Gespräche, z.B. mit Patienten und ihren Angehörigen/ Vertrauten
- Examiniertes und erfahrenes Fachpersonal in allen Bereichen unseres Krankenhauses
- Ein Seelsorgekonzept, das unsere spirituellen und christlich-ethischen Angebote darlegt
- Die elektronische Datenverarbeitung, die vielfältige Möglichkeiten der Informationsbe-reitstellung und -nutzung bietet
- Hausinterne Vorgaben in Form von Leitlinien und Standards. Diese werden in Arbeitsgruppen von Mitarbeitern für Mitarbeiter erarbeitet und beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, z.B. im Bereich Entlassungsmanagement
- Rahmenbedingungen, die eine komplikationslose und kontinuierliche Nachsorge unserer Patienten sicherstellen
- Ehrenamtliche Kräfte, die durch ihr freiwilliges Engagement den Dienst am Menschen unterstützen
Was wir dafür tun:
- Die Teilnahme an Fortbildungen, z.B. zur Patientenorientierung oder Sterbebegleitung
- Dienstübergaben und Dienstbesprechungen, bei denen wichtige Informationen an die übrigen an der Behandlung des Patienten beteiligten Personen vermittelt werden
- Berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Besprechungen, z.B. im SPES VIVA - Bereich und der Palliativmedizin
- Die Mitarbeit an der Erstellung von Dokumenten zur Arbeitsorganisation, z.B. innerhalb der Standardarbeitsgruppe
- Schulung und Beratung für Patienten und ihre Angehörigen, z.B. im Bereich Diabetes und Inkontinenz
- Die Sicherstellung einer kontinuierlichen Weiterbetreuung durch Kooperation mit ent-sprechenden Einrichtungen oder Personen, wie z.B. Selbsthilfegruppen, Sozialstationen, Alten- und Pflegeheimen, Rehabilitationskliniken
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0541/502-0 |
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