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ApothekeUnser 24-köpfiges Team gewährleistet eine zuverlässige AM-Lieferung und AM-Information sowie eine Belieferung mit Infusionslösungen, Röntgenkontrastmitteln und Desinfektionsmitteln.Unsere Kunden sind ausschließlich Stationen und Abteilungen der hier aufgeführten Kliniken:
Herstellung von Arzneimitteln
Spezielle AM, die wegen ihres zu geringen Umsatzes von der Industrie nicht (mehr) angeboten werden oder deren Eigenherstellung günstiger ist als der Kauf der Produkte, werden im Galenik-Labor hergestellt. Die Eigenherstellung der AM erfolgt in Form einer Eigenrezeptur (Einzelanfertigung auf Anforderung des Arztes für einen bestimmten Patienten) oder als Defektur (im Voraus und in größeren Chargen hergestellte AM). Die Herstellung erfolgt grundsätzlich unter den gleichen Bedingungen und mit den gleichen Qualitätsansprüchen wie in der Industrie. Um dieses zu gewährleisten gibt es für jedes Produkt der Defektur eine Herstellungsanweisung und jeder verwendete Wirk- und Hilfsstoff wird im Herstellungsprotokoll dokumentiert und erst nach Freigabe durch die Apothekerin zur Abgabe frei gegeben. ArzneimittelüberprüfungAlle eingesetzten Rohstoffe für die Rezeptur und Defektur werden nach anerkannten pharmazeutischen Vorschriften wie z.B. DAB oder EuAB auf Identität überprüft. Hierzu steht uns ein gut ausgestattetes analytisches Labor (u.a. mit UV - Spektralphotometer) zur Verfügung. Schon bei der Auswahl der Rohstoffe wird darauf geachtet, dass nur zertifizierte Ware bestellt wird. Ebenso erfolgt die Überprüfung des Verpackungsmaterials, um die Qualitätsstandards auch dort zu garantieren. Weiterhin werden täglich Fertigarzneimittel stichprobenartig kontrolliert und das Ergebnis dokumentiert. StationsbegehungNach § 32 der Apothekenbetriebsordnung werden 2 mal jährlich alle auf den Stationen und in anderen Teileinheiten der Krankenhäuser vorrätig gehaltene AM einschließlich der Betäubungsmittel auf deren einwandfreie Beschaffenheit und ordnungsgemäße Aufbewahrung überprüft und die Ergebnisse im Protokoll festgehalten. ZytostatikaherstellungDie applikationsfertige Zubereitung von Zytostatika – Arzneimittel (Medikamente zur Behandlung von Tumorerkrankungen) erfordert ein enges Zusammenarbeiten zwischen Arzt und Apotheker. Mit Hilfe eines speziellen EDV - Programms ist eine optimale, patientenindividuelle Therapie gewährleistet, da auch frühere Therapiezyklen abrufbar sind. Die Sterilherstellung im besonders ausgestatteten Zytostatika - Labor ist ein wesentlicher Beitrag zur Arzneimittelsicherheit, reduziert gleichzeitig das Risiko des Pflegepersonals beim Umgang mit diesen Substanzen und garantiert auch dem Patienten ein hohes Maß an Arzneimittelqualität. Diesen hohen Standard garantiert die Herstellung in der LAF-Werkbank. ArzneimittelinformationAnfragen zur Arzneimitteltherapie, Zusammensetzung, Wirkweise, Risiken, Neben- und Wechselwirkungen, Warnhinweise von Gesundheitsbehörden und von der Pharmaindustrie werden von der Apotheke bearbeitet und umgehend an die Ärzteschaft sowie an das Pflegepersonal weitergeleitet. Drug MonitoringMit diesem Verfahren wird der Wirkstoffspiegel eines Medikaments bestimmt. Bei Substanzen mit geringer therapeutischer Breite wie z.B. Aminoglykosid-Antibitioka und Theophyllin werden die Wirkstoffkonzentrationen aus dem Blut des Patienten bestimmt. Die daraus resultierende individuelle Dosis und Therapie wird mit dem behandelnden Arzt abgestimmt. Kosten der AM - wirtschaftliche AlternativePharmaökonomisches und strategisches Einkaufen von AM, Therapiealternativen und bedarfsgerechter Verbrauch durch Erstellen von Verbrauchsstatistiken helfen, die Azneimittelverbräuche in den Krankenhäusern im Überblick zu behalten Monatlich erhalten die Chefärzte von der Apotheke eine abteilungsbezogene Verbrauchsstatistik. Im Rahmen der regelmäßigen Stationsbegehungen sowie kostenstellenbezogener Retourenbearbeitung trägt die Apotheke zur Kostenkontrolle bei. Dadurch kommt es zu keiner Ansammlung von großen Lagerbeständen auf den Stationen und es gibt kaum verfallene AM. ArzneimittelkommissionDie Arzneimittelkommission erarbeitet die Arzneimittelliste unter pharmakologischen und ökonomischen Gesichtspunkten, wie z.B. qualitativ hochwertige Produkte zu niedrigeren Preisen oder Straffung der Produktsortimente. Die nach der Sitzung aktualisierte Liste im Kitteltaschenformat wird an alle Ärzte und Stationsleitungen verteilt. Sie gilt als verbindliche Richtlinie für die Therapien. Aus-, Fort- und WeiterbildungDie Aus-, Fort- und Weiterbildung betrifft nicht nur die Pharmaziepraktikantinnen und pharmazeutisch-technischen Assitentinnen, sondern auch die Ärzte und das Pflegepersonal (beispielsweise zum Umgang mit Zytostatika). Unterricht an der KrankenpflegeschuleDie Unterrichtseinheit Arzneimittellehre wird von der Apotheke erteilt.
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